Grundsätzliches
Jede/r von uns und jedes uns anvertraute Kind hat seine eigene Geschichte, seine eigenen Vorerfahrungen, die uns prägen. Dieses Bewusstsein fließt in unsere pädagogische Arbeit ein:
Sei es, dass in den Gruppen unterschiedliche Schwerpunkte gelegt werden, sei es, dass die Zusammensetzung der Kinder in den einzelnen Gruppen eine besondere Ausrichtung des pädagogischen Handelns bedarf.
Grundsätzlich stehen wir alle hinter der Aussage, dass Kinder uns gegenüber als gleichwertige Menschen zu betrachten sind. Jedes Kind wird als eigenständige Persönlichkeit und als einmaliges Geschöpf Gottes wertgeschätzt und ernst genommen.
Wir arbeiten
- sowohl situationsorientiert wie auch lernzielorientiert.
Wir schaffen exemplarisches Lernen in Situationen des kindlichen Lebenszusammenhangs – doch manche Fähigkeiten/Fertigkeiten sind als Schulvorbereitung auch ein Muss. - in festen Stammgruppen mit teilweiser Öffnung.
In der Regel wird der pädagogische Alltag gruppenintern durchgeführt, gruppenübergreifende Projekte ergänzen das Angebot - nach einem geregelten Tagesablauf
Dies bietet den Kindern Halt und Orientierung:
Ein gemeinsames Frühstück wie auch das gemeinsame Mittagessen sind darin fest verankert. Die Tischgemeinschaft wirkt sich positiv auf das Sozialverhalten aus, Esskultur wird gefördert. - in altersgemischten Gruppen.
Kinder im Alter von 2 Jahren bis zur Einschulung sowie Kinder mit besonderen Förderbedarf leben und lernen gemeinsam. Leistungsdruck und Konkurrenzdenken haben keinen Raum, die Kinder empfinden es als normal auf unterschiedlichen Entwicklungsebenen zu stehen.(Sollten wir zukünftig auch Kinder unter 2 Jahren aufnehmen, wird die Bärengruppe diese Kinder aufnehmen. Sie bleiben bis zum Alter von ca. 4 Jahren dort bis sie in andere Gruppen wechseln.
Unter diesem Aspekt bleibt uns das Konzept der Altersmischung erhalten, jedoch kann optimal auf die individuellen Bedürfnisse eingegangen werden)
